In Cotabato City

–English version below–

Anfang der Woche hatte ich in Manila meine letzte Unterrichtsstunde in Tagalog. Ich hatte eine tolle Lehrerin (Salamat po, ate Mercy) & nun liegt es an mir in der Übung zu bleiben, was leider nicht so einfach ist, denn in Cotabato City werden auch noch mehr als 4 weitere Sprachen gesprochen. Ich habe auch noch einige bürokratische Anliegen erledigt: meine Visumsverlängerung und den philippinischen Führerschein beantragt etc.

Am 2. März bin ich dann endlich nach Cotabato City gereist, nach so vielen Wochen der Vorbereitung war das ein besonderer Moment für mich. Cotabato City liegt an der Westküste von Mindanao, der zweit größten, der mehr als 7.600 Inseln dieses wunderschönen Landes. Die Stadt ist im Zentrum des Muslimischen Autonomiegebietes auf Mindanao, gehört aber nicht zu diesem dazu. Da es hier seit Jahrzehnten gewalttätige Konflikte zwischen Bevölkerungsgruppen gibt, muss ich mich an eine Menge Sicherheitsvorschriften halten. Das macht mein Alltagsleben sehr kompliziert: nicht die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, Wachen zu haben, ein sicheres Haus zu finden…

Momentan teile ich mir mit Horst ein Häuschen und die Wachen. Er arbeitet auch für die GIZ und ist sehr hilfsbereit und entgegenkommend bei meinen Herausforderungen, das tägliche Leben zu organisieren (Wasser kaufen, andere Menschen treffen, Wäsche waschen …). Ich gewöhne mich noch an die Geckos und Moskitos in meinem Zimmer, an die Kröten im Garten und an die Hitze. Aber ich genieße den Luxus von täglich frischen Früchten und Fisch.

Diese Woche habe ich hier mit im Büro der lokalen GIZ Mitarbeiter und Horst gearbeitet. Sie setzen ein tolles Schulgesundheitsprogramm um: Fit for School

und um dieses Programm weiter voranzubringen werde ich ab Montag meine Arbeit im Bildungsministerium aufnehmen, wovon ich gern beim nächsten Mal berichten will.

 

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In the beginning of this week I had my last Tagalog lessons in Manila. I had a great teacher (Salamt po, ate Mercy) and now I have to continue practicing by myself which might not be that easy since in Cotabato City more than 4 other languages are as well spoken. I also finished the necessary paperwork: applied for the extension of my Visa and my Philippine driver’s license etc.

On 2nd of March I finally traveled to Cotabato City which felt special after these many weeks of preparation. Cotabato City is located on the west coast of the island of Mindanao, the second largest of more than 7,600 islands of this beautiful country. The city is in the center of the Autonomous Region of Muslim Mindanao (ARMM), although it’s not part of it. Since there have been violent conflicts going on for decades in this area between different population groups I have to stick to a number of security regulations. This makes daily life a lot more complicated: not using public transport, having guards, finding a secure house…

At the moment I share a small house and guards with Horst, who is also working for GIZ. He is a kind and skillful person who helps me a lot in organizing my daily life (buying water, meeting other people, doing laundry…). I am still getting used to the geckos and mosquitoes in my room, the toads in the garden and the heat. I enjoy though the pleasure of fresh fruits and fish.

This week I shared the office with the local GIZ staff and Horst. They are involved in managing a wonderful school health program: Fit for School

and in order to support this program I will start working in the Department of Education ARMM on Monday. Next time I’ll tell you more about that.

 

 

 

 

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